Es gibt nicht nur win-win…

Es gibt eben nicht immer diese sogenannten win win Situationen. Jesus hat uns etwas anderes vorgelebt: Lost und win. Er hat sich ganz für eine Sache hingegeben, nämlich die Liebe Gottes ganz für die Menschen zu leben und er hat dafür keine Karriere gemacht als Schriftgelehrter, ist nicht reich geworden,… am Ende hat er sogar sein Leben verloren, aber er hat dafür ein neues Leben gewonnen, schon zu Lebzeiten, im Dasein für die Menschen, und auch nach seinem Sterben, in der Auferstehung, im ewigen Leben.
Und deswegen klingt das heutige Evangelium auch nur auf den ersten Blick apokalyptisch und riecht nach Weltuntergangsstimmung, wie gesagt, nur auf den ersten Blick. Weil wie bei seinem Sterben, sich die Sonne verfinstert und die Erde erschüttert wird. Es ist das Geschehen der Auferstehung am Berg Golgotha, das sich hier wiederholt, wenn der Menschensohn in seiner Herrlichkeit wiederkommt und der ganzen Welt neues Leben schenkt. Dieses neue Leben hat etwas
Gemeinschaft stiftendes. Die Engel holen die Menschen wieder zusammen aus allen Windrichtungen. Alle werden sie wieder eins sein. Das ist die endzeitliche Perspektive, die uns dieser Text wieder vor Augen führt. Im Grunde eine Perspektive der Hoffnung, mitten in der Zerrissenheit dieser Welt. Aber genau aus dieser Hoffnung heraus gilt es für uns Christen heute zu leben: Mit einer Freude aus dem Evangelium, die sich in einer Hingabe für die Mitmenschen und die ganze Schöpfung zeigt. So wird unsere Welt schon heute von der Hoffnung erfüllt und erleuchtet, die in den Herzen von uns Christen lebendig ist, durch unsere Gemeinschaft mit Christus im Himmel.

Predigt zum 33 Sonntag im Jahreskreis B

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