Hören will ich, was Gott redet

hier in dieser herrlichen Klosterkirche sind die Wappen von einigen Benediktineräbten zu finden, die hier gewirkt haben. Und zu jedem Wappen gehört ein Wahlspruch. Mir ist beim Lesen der heutigen Bibeltexte der Wahlspruch nicht eines Abtes, sondern einer Benediktineräbtissin eingefallen, meiner Tante, die von 1985 bis 2018 Äbtissin der Abtei St. Walburg war. Auf ihrem Wappen ist die aufgeschlagene Bibel zu sehen, mit den drei Goldenen Kugeln des heiligen Nikolaus (davon ist der Name Kloos abgeleitet) und dem Altmannshofer Schloss, Ihrer Heimat. Und ihr Wahlspruch ist: Hören will ich, was Gott redet.
Gerade in diesen Corona Zeiten geht mir wieder mehr auf, wie wichtig das Hören ist, das Hinhören, das Zuhören, das Heraushören und das Hineinhören. Hören sowohl in Bezug auf Gott, wie auch auf unsere Mitmenschen, genauso aber auch die Unterscheidung der Geister, ein geistliches in sich Hineinhören, was jetzt wichtig ist.
Die Ohren sind tatsächlich Sinnesorgane, die etwas von der Funktion eines Wächters haben. Sie hören, und dann sind wir in sekundenschnelle gefordert zu unterscheiden: Freuen wir uns darauf, spricht uns etwas an, das uns fordert, oder ist es eine Gefahr.

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